Informationen des Gemeinderats

3. September 2026

Hier finden Sie die Informationen des Gemeinderats vom 2. September 2026.

Sanierung der Unterführung zwischen dem uralten Schulhaus an der Bernstrasse und der Riederstrasse in Herrenschwanden
Der Gemeinderat hat der Sanierung der Unterführung zwischen dem uralten Schulhaus an der Bernstrasse und der Riederstrasse in Herrenschwanden zugestimmt. Für die Sanierung rechnet der Gemeinderat mit Kosten von rund CHF 31'000.00. Die erforderlichen Mittel sind im Budget 2026 eingestellt.

Die Unterführung ist stark mit Graffiti verschmutzt und verfügt über eine ungenügende Beleuchtung. Mit der Sanierung soll sie aufgewertet und als sichere Fusswegverbindung unter der stark befahrenen Bernstrasse attraktiver gestaltet werden. Gleichzeitig dienen die vorgesehenen Massnahmen dazu, Erfahrungen hinsichtlich ihrer kurz- und langfristigen Wirksamkeit zu sammeln. Bewähren sich die Massnahmen, ist vorgesehen, zu einem späteren Zeitpunkt auch die Unterführung zwischen der Halegasse und dem Möösliweg entsprechend aufzuwerten.

Weitere Strassenbeleuchtungen entlang der Gemeindestrassen werden auf LED-Technologie umgerüstet
Der Gemeinderat hat der Umrüstung der noch bestehenden konventionellen Strassenleuchten auf moderne LED-Technologie zugestimmt. Im Jahr 2026 werden insgesamt 33 Leuchten am Möösliweg, Aareweg sowie an der Herrenschwandenstrasse resp. am Thalmattweg ersetzt. Für die Arbeiten fallen Kosten von rund CHF 55'500.00 an. Die erforderlichen Mittel sind im Budget 2026 eingestellt.

Bereits vor rund zehn Jahren wurde ein grosser Teil der öffentlichen Beleuchtung in der Gemeinde Kirchlindach auf LED-Technologie umgestellt. Einzelne damals noch relativ neue Leuchten wurden bewusst von der Umrüstung ausgenommen und sollen nun ebenfalls ersetzt werden. Die neuen LED-Leuchten werden mit Bewegungsmeldern gesteuert.

Ersatz der Druckwasserleitung im Mettlenwaldweg wird projektiert
Die Druckwasserleitung im Mettlenwaldweg stammt aus dem Jahr 1972 und war während mehr als 50 Jahren zuverlässig in Betrieb. Im Juni und Juli 2026 mussten jedoch innerhalb kurzer Zeit auf einem Abschnitt von weniger als 100 Metern drei Lecks festgestellt und umgehend repariert werden. Aufgrund des Alters und Zustands der Leitung ist mit weiteren Schäden zu rechnen.

Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, den Ersatz der Druckwasserleitung auf dem Abschnitt ab der Kreuzung Dettigenstrasse / Mettlenwaldweg bis zum Bereich der Parkplätze der Wohnüberbauung Thalmatt zu projektieren. Insgesamt soll eine knapp 200 Meter lange Druckwasserleitung ersetzt werden.

Für die Ausarbeitung des Bauprojekts und die Vorbereitung des Baubewilligungsverfahrens hat der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit von CHF 13'000.00 bewilligt. Mit den Projektierungsarbeiten wird die H. R. Müller AG beauftragt.

Ökologische Aufwertung des Möösliholzes
Der Gemeinderat hat dem Aufwertungsprojekt für das Möösliholz zugestimmt. Ziel des Projekts ist es, den beeinträchtigten Feuchtwald ökologisch aufzuwerten und wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu erhalten und zu fördern.

Durch frühere Aufschüttungen und Entwässerungsmassnahmen wurden die ursprünglichen Feuchtlebensräume im Möösliholz stark beeinträchtigt. Mit gezielten Massnahmen soll künftig wieder mehr Wasser in der Waldfläche zurückgehalten werden. Dazu sollen unter anderem bestehende Entwässerungsgräben mit Dämmen verschlossen, die vorhandenen Pappelbestände reduziert und die natürliche Waldverjüngung gefördert werden. Zusätzlich wird die Schaffung eines Amphibienteichs geprüft. Ein Unterhaltskonzept soll die längerfristige Pflege der aufgewerteten Flächen sicherstellen.

Ein wesentlicher Teil der Projektkosten wird durch Beiträge von Fonds und weiteren Institutionen finanziert. Die Gemeinde trägt somit lediglich einen Bruchteil der effektiven Projektkosten. Aufgrund des Bruttoprinzips muss jedoch der gesamte Projektkredit durch die Gemeinde bewilligt werden. Der entsprechende Kreditbeschluss unterliegt dem fakultativen Referendum. Die Publikation folgt.

Natursteinstützmauer am Möösliweg wird untersucht
Mitte Juli 2026 wurde die Gemeinde darauf aufmerksam gemacht, dass sich einzelne Steine aus der Natursteinstützmauer entlang des Möösliwegs lösen und auf das angrenzende Trottoir fallen. Als Sofortmassnahme wurde ein Steinschlagnetz angebracht und der betroffene Bereich abgesperrt.

Eine erste Beurteilung vor Ort hat ergeben, dass die Stützmauer zwar nicht unmittelbar einsturzgefährdet ist, sich jedoch in einem kritischen Zustand befindet. Um den Zustand der Stützmauer vertieft zu beurteilen und das weitere Vorgehen festzulegen, hat der Gemeinderat eine fachtechnische Untersuchung beschlossen. Diese umfasst eine detaillierte Zustandsaufnahme und -kontrolle sowie die Erarbeitung möglicher Sanierungsvarianten mit entsprechenden Kostenschätzungen.

Für diese Abklärungs- und Projektierungsarbeiten hat der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit von CHF 15'000.00 bewilligt. Mit den Arbeiten wird die Aeschbacher & Partner AG beauftragt.

Aufgrund Ihrer Browser-Einstellungen (Do Not Track), werden nur technisch notwendige Cookies genutzt!

Datenschutz-Hinweis

Hinweis zur Verwendung von Cookies. Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unseren Datenschutzinformationen

Notwendige Cookies werden immer geladen